Wegweiser durch den Förder-Dschungel

Zum Jahresbeginn 2020 haben sich zahlreiche Förderbedingungen geändert. Mit dem Förderkompass, den Viessmann zum kostenlosen Download anbietet, behalten Anlagenbetreiber den Überblick. Aktuelle Highlights: bis zu 9.300 Euro Zuschuss für das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor und Übernahme von bis zu 45 % der Gesamtkosten durch den Staat beim Einbau einer Wärmepumpe.

Das Bild zeigt ein Glas voller Münzen mit einer Pflanzen oben auf.
Allendorf (Eder) – Wie hoch ist die Förderung für den Einbau einer Wärmepumpe? Gibt es noch Zuschüsse für den Austausch einer alten Öl-Heizung? Mit dem novellierten Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat sich bei der Bezuschussung von neuen Heizungsanlagen vieles grundlegend geändert. Die Förderung mit Festbeträgen wurde auf eine anteilige Förderung umgestellt, und die Höhe der Zuschüsse ist jetzt vor allem vom CO2-Ausstoß des Heizsystems abhängig. Für Brennstoffzellen-Heizgeräte bleibt es dagegen bei der Förderung durch das Programm 433 der KfW: Betreiber von Vitovalor erhalten bis zu 9.300 € von der KfW. Die pauschale Stromvergütung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz ist jedoch derzeit ausgesetzt.

Wer einen schnellen Überblick über die neuen Förderbedingungen und Fördersätze erhalten will, der sollte in den neuen Förderkompass von Viessmann schauen. Das Faltblatt ist der ideale Wegweiser durch den Förder-Dschungel. Eine Tabelle zeigt auf einen Blick, wieviel Energiekosten und CO2 welches Heizsystem spart und mit wieviel Prozent es vom Staat gefördert wird. Interessierte können den Förderkompass 2020 als PDF-Dokument kostenlos von unserer Förderkompass-Seite herunterladen.

Wärmepumpen mit 35 Prozent der Anschaffungs- und Einbaukosten bezuschusst

Die maximale Förderung gibt es für den Einbau von Wärmeerzeugern, die erneuerbare Energien nutzen. So werden zum Beispiel Wärmepumpen im Neubau und bei der Modernisierung mit 35 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten bezuschusst. Ersetzt die Wärmepumpe einen alten Öl-Heizkessel, gibt es sogar 45 Prozent. Bei einer Anlage mit einer Vitocal 300-G Sole/Wasser-Wärmepumpe (10,4 kW), Puffer- und Warmwasserspeicher und GeoCollect Erdwärmeabsorbern können das je nach Montagekosten deutlich über 11.000 € sein, bzw. über 14.000 €, wenn die Wärmepumpe einen Ölkessel ersetzt.

Wichtig: Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen

Egal, ob eine Wärmepumpe, ein Pelletkessel oder ein Gas-Brennwertgerät mit Solarkollektoren installiert werden soll – wichtig ist in jedem Fall, dass bereits vor Beginn des Vorhabens der Antrag bei der BAFA gestellt wird. 

Schnell und einfach zur Förderung mit dem FörderProfi

Ob die geplante neue Heizung gefördert wird, erfahren Bauherren und Fachhandwerker kostenfrei beim FörderProfi von Viessmann. Auf Wunsch übernimmt der FörderProfi gegen eine geringe Gebühr auch die komplette Abwicklung – von der Antragsstellung bis hin zur Auszahlung des Geldes. Sobald dafür die Vollmacht des Antragstellers vorliegt, reichen die Experten vom FörderProfi den Antrag ein. Die Freigabe der Förderung erfolgt dann normalerweise schon innerhalb von 48 Stunden. 

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Der neue Förderkompass 2020 von Viessmann ermöglicht einen schnellen Überblick über die neuen Förderbedingungen und Fördersätze des Marktanreizprogramms.

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35 Prozent der Anschaffungs- und Investitionskosten zahlt der Staat bei Einbau einer Sole/Wasser-Wärmepumpe wie der abgebildeten Vitocal 300-G, 45 Prozent gibt es, wenn damit ein alter Öl-Heizkessel ersetzt wird.

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