Unsere Erfolge

Wir haben viel erreicht – und streben weiter nach immer besseren Lösungen

Wir haben schon frühzeitig erkannt, welche Rolle die effiziente Erzeugung von Wärme und Kälte für eine lebenswerte Umwelt spielt. Über die Jahrzehnte und viele Meilensteine hinweg haben wir Fortschritte gemacht, die uns bei der Verwirklichung unserer Vision helfen, Lebensräume für zukünftige Generationen zu schaffen.

Das Bild zeigt einen Vater mit Tochter.
Auch zukünftig soll die Erde lebenswert sein

Wir arbeiten daran, dass Lebensräume auch für künftige Generationen lebenswert bleiben, indem wir Emissionen in Städten reduzieren und für gesundes Klima und saubere Luft in Gebäuden sorgen. Die Erzeugung von Wärme und Kälte in Gebäuden bietet ein riesiges Potenzial, um den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Viessmann hat sich in der Vergangenheit als Pionier für umweltfreundliche Technologien erwiesen. Seit der Fertigung des ersten Stahlheizkessels im Jahr 1928 stehen unsere Produkte für Innovation, geringen Brennstoffverbrauch und hohe Effizienz. Umweltschutz ist bereits seit den 1970er-Jahren in unseren Unternehmensgrundsätzen verankert.

1970er-Jahre: Der Ruf des Umweltpioniers wird begründet

In den 1970er-Jahren wächst in der Gesellschaft das Interesse an Umwelt- und Naturschutz. Viessmann installiert 1972 im Werk Allendorf (Eder) eine Abwasserreinigungsanlage. Bedingt durch die Ölkrise der 1970er-Jahre wird weltweit nach neuen Energiequellen gesucht. Erstmals rücken erneuerbare Energien in den Fokus. Wir fertigen ab 1976 Sonnenkollektoren und bringen 1978 auch Wärmepumpen in den Markt.

1980er-Jahre: Umweltschutz bekommt eine Vertretung

Umweltthemen beschäftigen die Öffentlichkeit immer stärker. In der Verbrennungstechnik geht es seit den 1980er-Jahren darum, Schadstoffemissionen immer weiter zu reduzieren. Viessmann erkennt, dass Öl und Gas besonders schadstoffarm verbrennen, wenn Heizkessel und Brenner eine Einheit bilden. Ab 1981 liefern wir für die Vitola-Kessel Unit-Ölbrenner, die im Werk am Kessel voreingestellt und warm geprüft werden. Die von uns entwickelten Tieftemperaturkessel können ohne eine untere Temperaturbegrenzung betrieben und abgeschaltet werden, wenn keine Wärme benötigt wird. Dafür entwickeln wir eine völlig neuartige Kessel-Heizfläche: Die biferrale Verbundheizfläche geht in die Geschichte der Heizungstechnik ein. Der Erfolg spiegelt sich im Verkauf wider: 1988 verlässt der millionste Vitola-Kessel Allendorf (Eder). Im gleichen Jahr gründen wir im Unternehmen die Abteilung Umweltschutz, einen ersten Umweltschutzbeauftragten haben wir jedoch bereits 1985 ernannt.

Das Bild zeigt Hans Viessmann und eine weitere Person hinter einer biferralen Verbundheizfläche.
Die biferrale Verbundheizfläche macht Geschichte.

1990er-Jahre: Umweltschutz wird Unternehmensziel

Der Treibhauseffekt und die damit verbundene Klimaveränderung werden zum vorherrschenden Umweltthema. Ein wichtiger Schritt hin zu weniger klimaschädlichen Emissionen ist die Entwicklung der Brennwerttechnik. Brennwertkessel verbrauchen gegenüber Standardkesseln bis zu 30 Prozent weniger Energie und führen zu entsprechend geringeren CO2-Emissionen. Mitte 1992 bringen wir den Brennwertkessel Mirola auf den Markt. Seine Emissionen liegen erheblich unter den weltweit strengsten Grenzwerten.

Im gleichen Jahr erklärt Viessmann als erstes Unternehmen der Heiztechnikbranche die umweltverträgliche Produktion, Verwertung und Entsorgung zum Unternehmensziel und verpflichtet sich, mit der Entwicklung umweltschonender Heiztechnik fortzufahren. 1994 legen wir die erste Umwelterklärung auf. Und wir werden mehrfach für unsere umweltfreundlichen Produkte prämiert, zum Beispiel 1994 mit dem Umweltpreis der europäischen Industrie für den MatriX-Strahlungsbrenner. Als erstes Unternehmen der Heiztechnikbranche und als zweites in der Bundesrepublik erhalten die Allendorfer Viessmann Werke 1995 eine Zertifizierung nach dem Öko-Audit EMAS.

2000er-Jahre: Ein neues Energiekonzept

Als Gründungsmitglied der „Umweltallianz Hessen“ im Jahr 2000 und der Initiative „Klimaschutz Unternehmen“ setzen wir uns aktiv für die Schonung von Ressourcen und den Schutz der Umwelt ein. Bereits 2001 erhält unser Vitosol 300, ein Hochleistungs-Vakuum-Röhrenkollektor, den Sächsischen Umweltpreis. Auch im eigenen Hause verbessern wir kontinuierlich den Umweltschutz. 2003 schließen wir einen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit dem Regierungspräsidenten in Kassel zur Emissionsreduzierung in der Heizzentrale im Werk Allendorf (Eder) ab. 2004 werden wir vom hessischen Umweltminister Wilhelm Dietzel als „Glanzlicht der Umweltallianz Hessen“ ausgezeichnet.

Im Jahr 2005 initiieren wir unser Leuchtturmprojekt „Effizienz Plus“ für Ressourceneffizienz, Klimaschutz und Standortsicherung. Das neue Energiekonzept folgt der energiepolitischen Doppelstrategie aus Effizienzsteigerung und Substitution fossiler durch erneuerbare Energien. Ein wesentlicher Teil unserer Energiezentrale der Zukunft ist die weltweit erste Power-to-Gas-Anlage, die ein neuartiges mikrobiologisches Verfahren zur Methanerzeugung nutzt. Neben der Energieeffizienz erhöhen wir auch die Material- und Arbeitseffizienz deutlich.

Als das Bundesumweltministerium, das Bundeswirtschaftsministerium und der DIHK im Jahr 2009 die Klimaschutzgruppe der deutschen Wirtschaft ins Leben rufen, gehört Viessmann zu den ersten vier Gründungsmitgliedern.

Das Bild zeigt einen MatriX-Strahlungsbrenner.
Ein MatriX Strahlungsbrenner hilft dabei, umweltfreundlicher zu heizen
Das Bild zeigt Vakuum Röhrenkollektoren der Vitosol 300-T.
Vakuum Röhrenkollektoren der Vitosol 300-T

2010er-Jahre: Die Energiewende

Dank unseres Projekts „Effizienz Plus“ erfüllen wir bereits im Jahr 2012 die ambitionierten energiepolitischen Ziele der Bundesregierung für 2050. Um die CO2-Emissionen weiter zu senken, wird am Standort Allendorf (Eder) seit 2012 ausschließlich umweltfreundlicher, in Deutschland erzeugter Strom aus Wasserkraft bezogen. Das Ergebnis: Im Vergleich zu 2005 ist der CO2-Ausstoß um 80 Prozent gesunken. 2014 bringen wir als erster Anbieter ein in Serie gefertigtes Brennstoffzellen-Heizgerät auf den Markt. Brennstoffzellen sind effizient, umweltfreundlich und zuverlässig.

Effizientere Geräte für den Klimaschutz

In Deutschland entfallen 45 Prozent des CO2-Ausstoßes auf den Wärmesektor. Eine moderne Heizungsanlage hilft dabei, die CO2-Emissionen im Vergleich zum alten Heizkessel um rund eine Tonne CO2 jährlich zu reduzieren. Von den rund 730.000 Geräten, die wir pro Jahr verkaufen, werden 80 Prozent in der Modernisierung eingesetzt. Dadurch gelangen mindestens 500.000 Tonnen CO2 weniger in die Atmosphäre. Dies entspricht dem Jahresverbrauch der Stadt Frankfurt am Main.

Bei Viessmann wird der Generationswechsel vorbereitet und die Digitalisierung als unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende vorangetrieben. Wir haben das Erfolgspotenzial der Digitalisierung auch für das eigene Unternehmen frühzeitig erkannt und stellen dem Fachhandwerk ein umfassendes Programm an digitalen Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Unternehmensjubiläum und im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir, weihen wir am 12. April 2017 unser neues Forschungs- und Entwicklungszentrum Technikum ein. Prof. Dr. Martin Viessmann nennt das Technikum „unsere Keimzelle für Innovationen für die Energiewende und im Bereich der Digitalisierung“. Wir bündeln dort unsere Entwicklungsaktivitäten über den gesamten Produktentstehungsprozess hinweg – von der Idee bis zur Serienreife. Mit einem Volumen von 50 Millionen Euro ist es die größte Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte.

Das Bild zeigt eine Büste von Johann Viessmann.
Einblicke in die Unternehmensgeschichte
Das Bild zeigt das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum von innen.
Das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum von innen
Das Bild zeigt Prof. Dr. Martin Viessmann zusammen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem hessischen Minister Tarek Al-Wazir
Einweihung des Technikums: Kanzlerin Merkel, Minister Al-Wazir und Prof. Dr. Viessmann
Das Bild zeigt Prof. Dr. Martin Viessmann zusammen mit Angela Merkel.
Einweihung des neuen Technikums mit Bundeskanzlerin Merkel